Karlsplatzpassage
(Wien, Österreich), Wettbewerb, 2008
| Programm: |
Neugestaltung Fussgängerpassage |
| Klient: |
Stadt Wien |
| Mitarbeit: |
Andrea Überbacher |
| Lichtplanung: |
Veronika Mayerböck |
| Statik: |
Zorn & Novy ZT GmbH |
| Größe/Fläche: |
8.200 m² |
"Es soll sich regen, schaffend handeln, Erst sich gestalten, dann erwandeln; Nur scheinbar stehts Momente Still."
(Goethe, Eins und Alles)
Um den begradigten Verkehrskanal unter dem Karlsplatz wieder in ein lebendiges, natürliches Verkehrsflussbett zu verwandeln, werden folgende Maßnahmen vorgeschlagen:
- Mit interaktiven Ein- und Abgängen, die die Dynamik des Menschenstromes unter ihnen auf künstlerische Art und Weise widerspiegeln. Die Bilder der Überwachungskameras werden genützt, um via "Smart Slabs" interaktive Kunstwerke im öffentlichen Raum zu gestalten.
- Mit glitzernden, transparenten Wellen, die entlang der Ladenstraße immer neue Blickpunkte schaffen. "Kippbilder" verändern die Wahrnehmung beim Durchschreiten der Passage, und zeigen die richtige "Flussrichtung", Gestaltung wird zum Organisationselement.
- Mit harmonischen, geschwungenen Fluchten, die neue Energie u. Organisation in die Ladenstraße bringen, und sich formal an die umgebauten Bereiche beim Resselpark anlehnen.
- Mit sich ständig erneuernder Präsentation der Shops in der Ladenpassage: die Shops werden durch individuelle Wettbewerbe an den Design- und Architekturabteilung der beiden angrenzenden Hochschulen Technische Universität, sowie Akademie für Bildende Kunst gestaltet. Das Erscheinungsbild erzeugt eine frische Differenzierung innerhalb eines vorgegebene Rahmenwerkes, wie eben auf einer Straße.
- Mit viel Licht und Raum für eine offene, freundliche Atmosphäre, die die Blicke der Menschen vom Boden nach oben in den Raum lenkt.
- Mit einer fließende Differenzierung zwischen Opernpassage, Ladenstrasse
- Mit der Öffnung des Eingangs zur U1 wird einer dunkles Eck entfernt, und ein sicherer, fließender Zugang geschaffen.
- Mit der "Restauration" der Transparenz in der Opernpassage, durch die volle Transparenz des "Anker- Geschäftes" entlang seiner Perimeter.