Wohnbebauung Kirchenstraße
(Salzburg, Österreich), Wettbewerb, 2006
| Programm: |
90 Wohneinheiten |
| Klient: |
SABAG, Salzburger Bauträger Ges.m.b.H. im Auftrag der Heimat Österreich |
| Partner: |
Mariana Sanfurgo |
| Mitarbeit: |
Ines Fritz |
| Größe/Fläche: |
6.000 m² + 1.500 m² |
Drei systematisierte Baukörper bieten Variation im Sinne von Volumen, Grundrissen, und Landschaftsbezug, ohne dabei die Kosten zu steigern. Die Gebäude, auf einem gegenüber dem gewachsenen Gelände leicht erhöhten Tiefgaragendeck, eröffnen dynamische Blicke und Perspektiven zur umliegenden Bergwelt und berücksichtigen dabei die angrenzenden Wohnanlagen. Die nördlichen Fassaden sind nicht nur aus energetischer Sicht relativ geschlossen, sondern auch um die Privatheit der existierenden, nördlich gelegenen Wohnbauten zu respektieren und um wiederum im Süden neu geschaffene Privatbereiche entstehen zu lassen.
Die südlich orientierten Fassaden werden durch ein Balkonsystem strukturiert: die Außenhaut der Baukörper aus horizontalen Lärchenbrettern geben der Fassade Schwung und kreieren geschützte Außenräume zwischen Fassade und Balkonverkleidung, die immer wieder miteinander verschmelzen.
Jede Wohnung hat einen privaten Außenraum in Form einer Terrasse oder eines Balkons. Das angehobene Erdgeschoss bieten zusätzlich Privatheit gegenüber den halböffentlichen Bereichen, ohne zu viele scharfe Abkantungen in der Topografie zu erzeugen, die weich und fließend bleibt.